Präzise Teilungspunktgeometrie für genaues Starten und schnellere Durchdringung
Die in Kobalt-Hexagon-Schaft-Bohrer integrierte Spitzengeometrie mit 135-Grad-Spaltwinkel stellt eine fortschrittliche Konstruktion dar, die die Bohrleistung deutlich verbessert – durch bessere Kontrolle, schnellere Schnittgeschwindigkeit und geringeren körperlichen Kraftaufwand. Herkömmliche Bohrer weisen eine Meißelspitze auf, bei der die Nutflächen an der Spitze zusammentreffen und eine kleine, flache Oberfläche erzeugen, die zunächst mit Kraft durch das Material gedrückt werden muss, bevor die Schneiden überhaupt wirken können. Diese Meißelspitze führt dazu, dass Bohrer beim Ansetzen auf glatten Metallflächen verrutschen oder abwandern, was eine präzise Positionierung frustrierend erschwert und oft die Vorbohrung einer Markierungsnut mit einem Zentrierstift oder einem kleineren Vorbohrer erforderlich macht. Die Spitzenspaltgeometrie eliminiert diese Meißelkante durch eine kleine Kerbe, die direkt am Spitzenapex zwei separate Schneiden bildet. Diese Schneiden greifen sofort beim Kontakt mit der Werkstoffoberfläche, verankern den Bohrer exakt an der gewünschten Stelle und verhindern jegliches Verrutschen oder Abwandern. Diese selbstzentrierende Eigenschaft ermöglicht einstufige Bohrvorgänge und entfällt somit den zeitaufwändigen Prozess aus Zentrierstich, Vorbohren und Stufenbohren, den herkömmliche Bohrer häufig für präzise Ergebnisse erfordern. Der praktische Vorteil wird besonders deutlich, wenn zahlreiche Löcher nacheinander schnell gebohrt werden müssen: Sie positionieren den Bohrer einfach und beginnen unmittelbar mit dem Bohren – ohne vorbereitende Schritte – und beschleunigen so Ihren Arbeitsablauf erheblich. Der Spitzenwinkel von 135 Grad ist speziell für das Bohren von Metallen und harten Werkstoffen optimiert und bietet ein ideales Gleichgewicht zwischen Festigkeit und Schnittleistung. Engere Spitzenwinkel sind bei harten Materialien zu bruchanfällig und neigen zum Absplittern, während breitere Winkel einen übermäßig hohen Vorschubdruck erfordern und unnötige Wärmeentwicklung verursachen. Der 135-Grad-Winkel gewährleistet einen gleichmäßigen, ruhigen Schnittvorgang, der runde, genaue Bohrungen mit minimaler Gratbildung sowohl an der Eintritts- als auch an der Austrittsseite des Werkstoffs erzeugt. Die Spitzenspaltgeometrie reduziert zudem die zum Vorantreiben des Bohrers erforderliche Axialkraft (Thrust Force), was sich direkt in geringerer Ermüdung beim manuellen Bohren sowie in geringerer Belastung des Bohrermotors bei elektrischem Betrieb niederschlägt. Diese geringere Vorschubkraft ist insbesondere beim Einsatz akkubetriebener Werkzeuge von großem Wert, da die reduzierte Leistungsaufnahme die Betriebsdauer pro Ladung verlängert. Anwender berichten durchgängig, dass Bohrungen mit Spitzenspalt-Kobalt-Hexagon-Schaft-Bohrern sauberer beginnen und schneller ausgeführt werden als mit herkömmlichen Spitzenformen. Die durch die Spitzenspaltgeometrie verbesserte Spanabfuhr hält die Nutflächen frei und verhindert Spanstauungen, die zu Wärmeentwicklung und vorzeitigem Abstumpfen führen können. Eine ordnungsgemäße Spanabfuhr verringert zudem die Wahrscheinlichkeit einer Verfestigung (Work Hardening) der Bohrungsfläche, die auftreten kann, wenn heiße Späne durch fortgesetzten Bohrdruck gegen die Bohrungswand gepresst werden. Professionelle Maschinenschlosser und Konstrukteure erkennen, dass die Kombination aus Kobalt-Ausführung und Spitzenspaltgeometrie bei Hexagon-Schaft-Bohrern eine optimale Konfiguration für die Serienbohrung in Metall darstellt – sie liefert die Geschwindigkeit, Genauigkeit und Lebensdauer, die anspruchsvolle Anwendungen für wirtschaftlich rentable Fertigungsprozesse benötigen.